Einführung in die Körperpsychotherapie

SKAN-Körperarbeit

Das nächste Einführungsseminar finden vom
17.-19.11. 2017 in Kassel statt.

Der Begriff „Körperarbeit“ stammt aus der Selbsterfahrungsbewegung der siebziger und achziger Jahre, in der Wilhelm Reichs Vegeto- und Orgontherapie als Körperarbeit in der Bioenergetik, der Primärtherapie, im Rebirthing, Encounter u.v.a. Schulen große Verbreitung fand. In Form einer „Revolution von unten“ fand sie Antworten auf die Bereitschaft vieler Menschen an der eigenen seelischen Entwicklung zu arbeiten, und beeinflusste nachhaltig die professionelle psychotherapeutische Praxis.
„SKAN“ ist ein Begriff aus der Sprache der Lakota-Indianer und heißt übersetzt „das, was sich bewegt“. Wegbereiter und Gründer von SKAN war der amerikanische Psychologe und Körpertherapeut Michael Smith, der zwischen 1979 und 1989 in Frankreich und Deutschland als „bodyworker“ arbeitete und durch seine Ausbildungsgruppen den Grundstein für diese Arbeit in Deutschland legte.

Weiterentwicklung: In jüngster Zeit hat sich die SKAN-Körperarbeit in organischer Weise mit der Systemische Aufstellungsarbeit als Kurzzeit- und Supervisionstherapie und der Therapie mit kreativen Medien (Kunsttherapie) verbunden. Die SKAN-Körperarbeit bildet in diesem therapeutischen Setting, welches von Regula Rickert entwickelt wurde, die Grundlage für eine energetisch fundierte Arbeit, welche sich durch ihre Mehrdimensionalität  auszeichnet und sowohl den vorgeburtlichen Entwicklungsraum als auch neue traumatherapeutische Vorgehensweisen in die therapeutische Arbeit mit einbezieht.
Was ist jetzt anders als in der klassisch Reichanischen Körperpsychotherapie und der SKAN-Körperarbeit?
Die Arbeit mit dem Umkreis der KlientIn (Instroke) zu Beginn der Sitzungen gewährleistet eine klare Erfassungen der aktuellen seelischen Gesamtsituation. Dadurch werden auch schwere psychische Traumata und psychosomatische Erkrankungen  durch Körperpsychotherapie erreichbar. Die in der Psychoanalyse übliche Arbeit mit Übertragungs- und Gegenübertragungsgefühlen (die Reich selbstverständlich auch nach seiner Entwicklung der Körperpsychotherapie weiter anwandte) wird nicht ausgeklammert, sondern ergänzt durch eine systemische Zuordnung der körperpsychotherapeutischen Erlebnisse zur Lebenssituation der KlientIn. Die sich entwickelnden Übertragungsrollen zwischen TherapeutIn und KlientIn werden dadurch direkt zugänglich und ohne Deutung bewusst.

     Das Seminar kann einzeln besucht werden. Die Teilnahme an einem Seminar ist Voraussetzung  für die Teilnahme an der
     berufsbegleitenden Weiterbildung Körperpsychotherapie.

     Kosten pro Seminar Euro 260,- / 220,-für Frühbucher bis 4 Wochen vor Seminarbeginn. Die Anmeldefrist mit Zahlung der
     Kursgebühr endet jeweils 10 Tage vor Beginn eines Seminars.

  Mehr Informationen siehe Fachartikel

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